Warum Frauen Macht ablehnen, auch wenn sie einen Ruf spüren

Warum Frauen Macht ablehnen, auch wenn sie einen Ruf spüren

Macht ist ein Wort, das irgendwie konträr zu Frau und Weiblichkeit steht. Macht ist mit Einfluss, häufig sogar mit Unterdrückung, vor allem aber mit Männern assoziiert. Frauen in Machtpositionen agieren und wirken ebenfalls männlich. Sie taugen daher nicht als Vorbild in Sachen Weiblichkeit und Macht. Die meisten von ihnen jedenfalls. Doch ohne Vorbild tun sich Frauen schwer, Macht anzusteben, selbst wenn es sie innerlich ruft.

Aber was wenn wir die Bedeutung von Macht ändern könnten?

Was braucht es dafür? Wie kann es gelingen?

Wer definiert eigentlich Macht und wie?

Macht wird von Männern für Männer definiert. Die gängige kontemporäre Definition von Macht geht auf die Definition des Soziologen Max Weber zurück. Auch die vielen Definitionen danach richten sich auf diese männlich geprägte Definition von Macht aus und verfeinern sie nur.

Der Grundtenor ist folgender: Macht ist die Fähigkeit, eine Person oder eine Gruppe von Menschen auch gegen ihren Willen oder sogar Widerstand zu einem bestimmten Denken und/oder Verhalten zu beeinflussen. Die Durchsetzung von Macht erfolgt über Belohnung und Bestrafung. Nach Max Weber ist Macht „jede Chance innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance besteht.“ Damit einher geht Überlegenheit auf Seiten der Mächtigen und Abhängigkeit auf Seiten der Machtlosen.

In diesem Sinne ist Macht mit Herrschaft assoziiert – Herrschaft eines Einzelnen über eine Gruppe. So sind kontemporäre Hierarchien strukturiert, in Unternehmen, Organisationen – ein Chef, viele Mitarbeitende – und Gesellschaften – ein Präsident, das Volk.

Die Welt brennt

So ist es unhinterfragt seit 5000 Jahren. Wohin das geführt hat, zeigt sich heute weltweit.

Denn Macht heißt nicht nur Herrschaft über Menschen, sondern auch Ausbeutung der Natur, der Erde und ihrer Ressourcen, der Tierwelt – getreu dem Motto des patriarchalen Christentums macht sie [die Erde] euch untertan … herrscht über alles Getier, dass auf Erden kriecht (Lutherbibel Mose 1.28) – und nicht zuletzt der Frauen.

Frauen und Macht

Seitdem Frauen grundlegende Rechte zuerkannt wurden, streben auch Frauen nach dieser Art von Macht und Einfluss. Wie? Sie machen es Männern gleich. Wer nach oben will, muss handeln wie ein Mann – durchsetzungsstark gegen Rival*innen, individualistisch, Einzelkämpferin sein. 

Genau das symbolisieren mächtige Frauen, egal ob sie an der Spitze von Unternehmen oder von Nationen stehen.

Viele Frauen misstrauen dieser Art von Macht bzw. Herrschaft, der Über- und Unterordnung.

Warum?

Das kollektive Trauma

Frauen wollen nicht dominant sein auf Kosten anderer. Sie wollen nicht über andere herrschen, sondern miteinander kooperieren. Frauen sind eher Teamplayer.

Daher zögern sie, Führung zu übernehmen im Sinne der gängigen Machtdefinition.

Frauen haben Unterdrückung zu lange selbst erfahren, an ihren Körpern und ihrer Seele.

Tief in der weiblichen Psyche sitzt die kollektive Geschichte von Frauen. Die sog. Hexenverfolgung – bis heute nicht aufgearbeitet – ist nur ein Beispiel von vielen. Zu viele Frauen sind gestorben, wurden geächtet oder sogar gefoltert und ermordet, weil sie ihre Wahrheit gesprochen haben, ihrer Intuition gefolgt sind, ihre Heilkräfte – die jede Frau besitzt – eingesetzt haben. Die Geschichte der Unterdrückung von Frauen dauerte 5000 Jahre.

Dagegen sind 50 Jahre „Gleichberechtigung“ sehr kurz. Zur Erinnerung: Bis 1972 durfte eine Frau in Deutschland kein eigenes Konto eröffnen. Bis dahin war jede Frau finanziell und materiell abhängig von Ehemann oder Vater. Selbst Frauen, die nach dem 2. Weltkrieg die Firmen ihrer Ehemänner oder Väter übernahmen und aufbauten – ja es gab sie -, hatten keine unabhängige Kontrolle über ihr erwirtschaftetes Einkommen.

Weltweit werden Frauen noch immer klein gehalten, vergewaltigt, gesteinigt, nur weil sie Frauen sind. Recht auf Leben, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Recht auf ihre Kinder ist Frauen in vielen Ländern schlichtweg versagt.

Das ist schlimm, denkst du vielleicht gerade.

Aber was, bitte, hat das mit mir zu tun?

Unsichtbarer Schleier

Die globale Unterdrückung von Frauen sitzt tief in allen Frauen, in jeder von uns. Denn wir Frauen sind über unseren Schoß mit allen Frauen weltweit verbunden. Jede Gewalt an Frauen wirkt auf das weibliche Kollektiv und von dort zurück auf jede einzelne Frau.

Je empfindsamer Frau ist, desto stärker kann sich dieser kollektive Schmerz wie eine große offene Wunde anfühlen. Manche Frauen spüren das bewusst. Auf andere wirkt es subtiler.

Aber wie?

Frauen machen sich unbewusst klein. Sie wagen es nicht, ihre wahre Größe zu zeigen. Sie halten ihre Heilkräfte, ihre intuitiven Fähigkeiten zurück. Nicht nur weil auch unsere Gesellschaft damit noch immer nicht umgehen kann. Nein, in Frauen steckt eben diese Wunde des weiblichen Kollektivs. Die weibliche Kraft in all ihren Facetten auszudrücken, fühlt sich noch immer unsicher an.

Viele – auch selbstbewusste – Frauen tragen heute einen unsichtbaren Schleier. Sie machen sich unbewusst unsichtbar, weil das sicher ist, sich sicher anfühlt. Wer sich nicht zeigt, kann nicht schlecht beurteilt oder gar verurteilt werden.

Denn das ist, was wir Frauen am meisten fürchten, die Beurteilung von anderen.

Ich habe diesen Schleier lange selbst getragen. Und es war mir nicht einmal bewusst. Es ist ein langer Prozess ihn zu lüften und gar abzulegen.

Doch jetzt ist die Zeit, auch diesen unsichtbaren Schleier abzulegen. Wir westlichen Frauen haben jetzt die Möglichkeit, die Kraft und die Aufgabe für alle Frauen der Welt den mutigen Schritt zu machen, unsere weibliche Kraft voll zu umarmen und Macht neu zu definieren.

Macht neu definieren

Wenn du als Frau deinen Traum verwirklichen möchtest, dich dabei machtlos fühlst oder aber nicht bereit bist, deine weibliche Macht voll zu umarmen, dann ist es diese Mischung aus äußeren und inneren Barrieren.

Äußere Hinderisse: strukturelle Ungleichbehandlung von Frauen, doppelte Belastung Arbeit und Familie.

Innere Barrieren: verinnerlichtes kollektives Trauma aus der Historie weiblicher Unterdrückung, erlernte tief sitzende Identitätsmuster aus Familie und Gesellschaft.

Wie kommen wir da raus?

Meine Antwort ist: Weibliche Macht.

Was das bedeutet für die Frau und das Kollektiv erfährst du im nächsten Blogartikel.

 

Jede Frau, die ihren unsichtbaren Schleier ablegt, ihre Schöpfungsmacht annimmt, ihr Herz öffnet und Verantwortung übernimmt, ist ein Rolemodel für alle anderen Frauen.

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Daya Nalini Gudermuth

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Nalini

Coach & Mentorin für Frauen Empowerment | Diversity-Expertin | Interkulturelle Trainerin I Autorin | Ethnologin

Warum intelligente, motivierte Frauen sich oft machtlos fühlen, wenn sie ihre Träume verwirklichen wollen

Warum intelligente, motivierte Frauen sich oft machtlos fühlen, wenn sie ihre Träume verwirklichen wollen

Erste oder zweite Reihe?

Kennst du das?

Du gehst zu einem wichtigen Meeting und sitzt am Rande des Tisches, während dein Kollege oder Chef ganz selbstverständlich in der Mitte Platz nimmt.

Du gibst ein Seminar mit einem männlichen Kollegen, du sprichst und alle gucken genervt. Dein Kollege wiederholt genau die gleiche Aussage und erntet Begeisterung.

Hab ich beides so erlebt.

Das Privileg der westlichen Frau

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Frauen – zumindest per Verfassung – in jeder Hinsicht gleichberechtigt sind. Das ist nicht selbstverständlich auf dem Globus. Die meisten Frauen in den meisten kontemporären Gesellschaften & auch unsere Vorfahrinnen haben & hatten dieses Privileg nicht.

Auch wenn es sich für uns nicht mehr so anfühlt, Gleichberechtigung der Geschlechter ist relativ neu. Bis 1962 durfte eine Frau in Westdeutschland ohne die Einwilligung ihres Ehemannes kein Konto eröffnen. Selbst wenn sie eigenes Einkommen hatte, hatte der Ehemann volle Verfügungsgewalt darüber. Bis 1977 durfte eine Frau keinen Job annehmen ohne Einwilligung des Ehemannes. Er konnte das Arbeitsverhältnis seiner Frau kündigen. Bis dahin war der Ehemann Alleinverdiener.

Und die „Pflicht der Ehefrau“ war es, den Haushalt zu führen und ihm den Rücken frei zu halten. Erst 1997 wurde der Paragraph laut dem ein Mann die „eheliche Pflicht“ seiner Ehefrau gewaltsam einfordern konnte, sprich Vergewaltigung in der Ehe, aufgehoben. Wer kann sich diese Ungerechtigkeiten heute noch vorstellen? Und doch ist es noch keine 50 Jahre her.

Wir können alles erreichen, aber es fällt so schwer es zu schaffen

Heute haben Männer wie Frauen das Gefühl, alles erreichen zu können. Frauen verdienen eigenständig ihren Lebensunterhalt, oft sogar den der ganzen Familie. Sie nehmen gleichberechtigte Rollen in der Partnerschaft ein & teilen vielfach die familiären Verantwortlichkeiten mit Partnern & den Vätern ihrer Kinder. Das ist gut. Frauen könnten glücklich sein, das alles erreicht zu haben. Doch die Realität zeigt dies nicht. Eine von 4 Frauen leidet unter Depressionen. Die Anzahl ist doppelt so hoch wie bei Männern.

Gleichzeitig erwacht in vielen Frauen eine Sehnsucht. Eine innere Stimme, die – vielleicht ganz leise – daran erinnert, das mehr Potenzial in ihr steckt. Wir fühlen uns zu einem viel größeren Leben berufen. Wir spüren, da ist so viel mehr Potenzial in uns, das sich verwirklichen will.

Und dennoch fällt es vielen Frauen sehr schwer, dieses Potenzial, das sie tief in sich spüren, in die Welt zu bringen: erfüllende, authentische Beziehungen zu leben, eine Arbeit zu schaffen, die ihren Werten entspricht und in der sie sich voll einbringen können, Einfluss zu haben, eine Stimme zu haben, ihre Spiritualität in allen Bereichen ihres Lebens auszudrücken.

Nur 15 % Frauen sind in Deutschland Gründerinnen von Unternehmen. In den 200 deutschen Spitzen-Unternehmen sind nur 9 % der Vorständ*innen Frauen. Im deutschen Bundestag beträgt die Frauenquote ca. 30 %. Weltweit sind von 190 Regierungschef*innen nur 9 Frauen.

 

Warum ist das so?

Eine Bremse ist das bestehende Machtparadigma

Wir leben in einer maskulin-dominierten Welt. Das heißt nicht, dass wir persönlich unterdrückt sind von Männern. Nein wahrscheinlich bist du es nicht. Und doch sind alle Strukturen in denen wir arbeiten, leben und lieben noch immer männlich geprägt.

Die kollektive Erfahrung von Mädchen & Frauen ist von Beginn an eine andere als die von Jungen & Männern. Mädchen werden in eine Welt geboren, in der sie per se unsicherer sind als Jungen. Dafür gibt es bislang wenig Bewusstsein in dieser Gesellschaft.

Wenn du, wie ich in den 70er Jahren oder früher geboren bist, wurde dir als Mädchen in der Schule wahrscheinlich noch gesagt, Mädchen könnten nicht rechnen. Heute ist das sicherlich überholt, hoffe ich zumindest. Aber die Strukturen und die alten Denkweisen sind noch da. Männer wie Frauen haben sie verinnerlicht.

Hier ein paar Beispiele, wie sich dies ausrückt:

Frauen, die in hohen Führungspositionen arbeiten, haben maskuline Qualitäten entwickelt & feminine Qualitäten geopfert. Körperliche Beschwerden, Burn-Outs, Depressionen können die Folgen der Disbalance sein. Einigen wird dies mehr & mehr bewusst, Sie verlassen gut bezahlte Jobs, um eigene Wege zu finden.

Jüngst habe ich mit einem sehr jungen männlichen Kollegen gearbeitet. Er hatte weder seine Ausbildung beendet, noch Arbeitserfahrung in dem Feld, in dem wir kooperierten. Und dennoch war es ganz selbstverständlich für ihn, dass er das gleiche Honorar erhält wie ich. Hat er doch verdient, oder?

 

Heidi oder Howard?

In einer Studie an der Columbia Business School hat Professor Flink nachgewiesen, wie Männer und Frauen über die Geschlechterzugehörigkeit denken, wenn es um ihre*n Chef*in geht. Er teilte die Klasse und gab jeder Hälfte die exakt gleiche Personalbeschreibung der erfolgreichen Sillicon Valley Unternehmerin Heidi Roizen, mit einem Unterschied: Heidi wurde zu Howard für einen Teil der Klasse. Die Student*innen bewerteten „Howard“ und Heidi, gleichermaßen kompetent (immerhin!), aber sie mochten „Howard“ lieber als Heidi. Heidi wurde zugeschrieben, egoistischer als Howard zu sein.

Führung & Frausein passt offenbar nicht zusammen. Was bei Männern als attraktiv angesehen wird, gilt nicht für Frauen.

Hat Ihr Geschlecht eine Rolle gespielt bei der Entscheidung …?

Auch Anne Will präsentiert sich als gutes Beispiel für verinnerlichtes patriarchales Mindset, wenn sie Annalena Bearbock, die designierte Kanzlerkandidatin der Grünen in ihrer Sendung am 25. April 2021 löchert, ob denn ihr Geschlecht eine Rolle bei der Entscheidung für sie als Kandidatin gespielt hätte. Und auch dann nicht aufgibt, als Frau Baerbock diese Frage beantwortet.

Frauen müssen sich beweisen. Sie müssen beweisen, dass sie Durchsetzungskraft, Führungskompetenz besitzen und gleichzeitig empathisch sind und alles im Blick haben. Bei Männern genügt Führungskompetenz und Durchsetzungskraft. Niemand – weder männliche noch weibliche Moderator*innen würden einen Mann fragen, ob sein Geschlecht eine Rolle bei der Entscheidung für ihn gespielt habe. Warum auch? Männer haben für Führungspositionen nun mal das richtige Geschlecht, oder?

Es wird Zeit, dass wir das ändern.

Diese maskulinen Denkweisen & Strukturen haben Männer wie Frauen verinnerlicht. Frauen spielen Diskriminierung, die sie erfahren, oftmals runter. Wir wollen sie nicht wahrhaben, nicht wahrnehmen, wir verbergen sie in uns, denn jede Diskriminierung ist schmerzhaft. Eine Dauerwunde, die brennt, möchte niemand gerne fühlen. Und doch ist es notwendig, dass Frau sich jede Ungleichbehandlung bewusst macht. Denn nur was ans Licht kommt, können wir ändern.

Mach es bewusst, dir selbst & anderen. Friss die Wut & die Scham nicht in dich hinein, sondern lass sie zu & lass sie raus. Schrei sie raus, schreib sie raus, spricht über deine Gefühle. Verharre nicht in Gedanken & Gefühlen, du seist es nicht wert oder hättest es nicht verdient.

Du bist wertvoll & hast verdient, was immer du in dir spürst & verwirklichen möchtest.

Es wird Zeit!

Es wird Zeit, dass Frauen nicht nach ihrem Geschlecht befragt & beurteilt werden, wenn sie sich äußern oder Führungspositionen anstreben.

Es wird Zeit, dass Frauen sich sicher fühlen können, wenn sie sich in der Öffentlichkeit zeigen.

Es wird Zeit, dass Frauen wie Männer entsprechend ihrer Kompetenzen und Erfahrungen bezahlt werden.

Es wird Zeit, dass Frauen nicht nach ihrem Äußeren beurteilt werden.

Es wird Zeit und es ist dringend, dass wir Frauen in unsere wahre Kraft wachsen, uns zeigen, nicht nur in unseren Stärken, sondern auch in unserer Verletzbarkeit.

Das ist leichter gesagt, als getan.

Warum Frauen Macht ablehnen, auch wenn sie einen inneren Ruf spüren, die Führung zu übernehmen, erfährst du im nächsten Blogartikel.

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Nalini

Coach & Mentorin für Frauen Empowerment | Diversity-Expertin | Interkulturelle Trainerin I Autorin | Ethnologin

Bring dein Genie in die Welt: Ich mach es allein

Bring dein Genie in die Welt: Ich mach es allein

Bring dein Genie in die Welt

Ich schaff das allein. 

Kennst du das? Du bist unabhängig & stolz darauf, dein Leben allein zu meistern. Du hast Freund*innen & Familie, die dich lieben & dich im Alltag unterstützen. Das reicht doch, oder?

Für den Alltag schon. Doch wenn du erfolgreich etwas schaffen möchtest, das außerhalb deines jetzigen Horizonts liegt, dann brauchst du mehr Unterstützung. Hast du sie nicht, stehst du vor einem der 3 Hindernisse, die bewusste, selbstbestimmte Frauen zurück halten, ihren einzigartigen Beitrag ins Leben zu bringen.

 

Die 3 großen Hindernisse für deine Bestimmung & wie du sie shiften kannst

Jetzt ist die Zeit für uns Frauen, unsere Weiblichkeit zurück zu holen, sichtbar zu werden & unseren einzigartigen Beitrag in die Welt zu geben. Wir haben die Kraft, wir haben die finanziellen & materiellen Ressourcen für uns selbst einzustehen, unabhängig zu sein & unser Leben zu gestalten, wie wir es uns wünschen. Dank vieler mutiger Frauen, die den Weg bereitet haben, für die Gleichberechtigung von Frauen gekämpft haben, haben wir westlichen Frauen so viel mehr Möglichkeiten als Generationen von Frauen vor uns, als unsere Mütter & Großmütter.

Was also hält uns zurück, genau das zu leben was wir tief innen spüren? 

Geht es dir so? Du hast schon viel erreicht, aber irgendwie hast du das Gefühl, dass du mehr erreichen könntest in deinem Leben als du bislang verwirklicht hast? Du hast du eine Vision anderen Menschen mit deinen einzigartigen Gaben zu helfen & die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Aber du weißt nicht so genau wie diese aussehen könnte oder vielleicht denkst schon eine Weile darüber nach, was durch dich in die Welt kommen soll & was du machen könntest & dir fehlen das Fünkchen Mut oder die Ressourcen den Schritt wirklich zu machen?

Natürlich gibt es viele strukturelle Barrieren für Frauen, besonders im Business Bereich. Aber die größere Hürde sind wir selbst.

Das dritte Hindernis ist die Trennung von Anderen.

 

Hindernis Nr. 3       Trennung von Anderen

Das dritte Hindernis ist die fehlende Unterstützung in der richtigen Form.

Im maskulinen ist Unabhängigkeit ein hoher Wert. Unterstützung kann als Schwäche oder ungenügend gewertet werden. Manchmal haben wir dann das Gefühl etwas zu schulden, wenn wir etwas erhalten ohne reziproken Gegenwert. Dahinter steht die Vorstellung einer Disbalance, wenn keine Reziprozität gegeben ist. Geben ohne dafür einen entsprechenden Gegenwert zurück zu erhalten erzeugt eine Machtposition. Nehmen fühlt sich dabei wie Ohnmacht an. Das möchten wir vermeiden. Deshalb versuchen wir so gut es geht allein klar zu kommen. Ist es nicht auch Freiheit?

Überleg mal, wie es dir geht, wenn du etwas nicht kannst. Machst du dich fertig dafür oder versuchst es zu verstecken? Versuchst du es allein oder fragst du sofort nach Hilfe? Wann fragst du nach Hilfe?

Ich hab lange gebraucht, bis ich mir Hilfe geholt habe für mein Business. Ich dachte, ich muss es allein schaffen. Um Hilfe bitten kostete mich Überwindung.

Um in deine Bestimmung zu wachsen, brauchst du Hilfe und zwar die richtige Unterstützung.

Klar, wir haben Freund*innen & Familie, die uns unterstützen. Aber häufig treffen wir uns auf unseren alten Geschichten oder konkurrieren sogar. Überleg mal, wie viele von denen deine Vision für dich halten, dich in der Erfüllung deiner Vision sehen & dir Ressourcen geben, die du brauchst. Wenn die Antwort keine ist oder nur wenige, hast du ein Defizit.

Wir wissen auch häufig nicht, welche Unterstützung wir brauchen & wie wir danach fragen sollen. Wir helfen gerne, aber fragen, nein bloß nicht. Aber denk mal, wie gerne du hilfst. Andere tun das auch gerne. Aber sie können uns nicht helfen, wenn wir sie nicht fragen.

Das war eine echte Lernstrecke für mich. Ich war unabhängig & war stolz darauf.

Power yourself up mit den richtigen Partner*innen

Um in unser Genie zu wachsen & ein außerordentliches Leben zu manifestieren, brauchen wir ein Netzwerk von Power-Partner*innen.

Dass wir gemeinsam mehr schaffen, ist wissenschaftlich bewiesen. Wenn Gänse in Formation fliegen, fliegen sie 75 Prozent weiter & schneller. Wenn Menschen in einer Gruppe gemeinsam eine Absicht setzen, sind sie 6 mal effizienter als eine Person, die es allein tut.

Power Partner*innen sind Gleichgesinnte, die genauso leidenschaftlich ihre höheren Möglichkeiten umsetzen wollen wie du & ich. Wir schließen eine Art von gemeinsamer Vereinbarung, um die Vision der anderen zu unterstützen, die zu werden, die sie werden möchte. Wir halten uns verantwortlich, dass wir uns auf eine Weise zeigen, die mit der Zukunft übereinstimmt, die wir schaffen wollen.

Ich habe seit mehreren Jahren 4 Power-Partnerinnen, die mich in meinem Business unterstützen. Wir treffen uns wöchentlich in einem zeitlich vereinbarten Rahmen & sprechen darüber, was wir umgesetzt haben & welche Ziele für die nächste Zeit anstehen. Wir halten uns verantwortlich & empowern uns bei Rückschlägen.

Ich bin begeistert, was das für einen Unterschied macht. Ich als Einzelgängerin hätte mir das nie träumen lassen.

Jetzt hab ich ein neues Mantra: Je mehr Unterstützung ich annehme, desto erfolgreicher werde ich. Juchuuu…

Der Shift: Unterstützung maximieren

Erweitere dein professionelles Netzwerk.

Wer könnte eine Power Partner*in für dich sein? 

Das kann eine Freundin sein oder auch eine bekannte Person, die eine ähnliche Vision hat wie du.

Teile deine Vision mit ihr, sprich mit ihr über die Idee der Power Partnerschaft & frage sie, ob sie interessiert ist. Vereinbart einen Zeitraum von ein paar Monaten als Testphase. Wenn es gelingt, super. Wenn nicht, such dir eine andere Person.

Such dir professionelle Unterstützung in Form von Coaching oder Mentoring.

Lass dich begleiten von Menschen, die den Weg vor dir gegangen sind. Sie kennen die Schritte & sie kennen auch die Hürden, die du überwinden musst & die Fehler, die passieren können. Professionelle Unterstützung beschleunigt deinen Prozess um ein Vielfaches.

 

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Bring dein Genie in die Welt:  Wenn ich nur wüsste was meine Bestimmung ist

Bring dein Genie in die Welt: Wenn ich nur wüsste was meine Bestimmung ist

Bring dein Genie in die Welt

Ich würde ja gern, weiß aber nicht was meine Bestimmung ist.

Kennst du das? Eigentlich würdest du gerne deinen Job aufgeben & ganz du selbst sein in dem was du tust & womit du Geld verdienst. Aber du weißt nicht genau, was das sein könnte, was durch dich in die Welt soll oder wie du es anfangen sollst. Und wie fühlt es sich eigentlich an, ganz du selbst sein? Hmm…

Dann stehst du vor einem der 3 Hindernisse, die selbstbewusste, intelligente Frauen zurück halten, ihren einzigartigen Beitrag ins Leben zu bringen.

Die 3 großen Hindernisse für deine Bestimmung & wie du sie shiften kannst

Jetzt ist die Zeit für uns Frauen, unsere Weiblichkeit zurück zu holen, sichtbar zu werden & unseren einzigartigen Beitrag in die Welt zu geben. Wir haben die Kraft, wir haben die finanziellen & materiellen Ressourcen für uns selbst einzustehen, unabhängig zu sein & unser Leben zu gestalten, wie wir es uns wünschen. Dank vieler mutiger Frauen, die den Weg bereitet haben, für die Gleichberechtigung von Frauen gekämpft haben, haben wir westlichen Frauen so viel mehr Möglichkeiten als Generationen von Frauen vor uns, als unsere Mütter & Großmütter.

Was also hält uns zurück, genau das zu leben was wir tief innen spüren? 

Geht es dir so? Du hast schon viel erreicht, aber irgendwie hast du das Gefühl, dass du mehr erreichen könntest in deinem Leben als du bislang verwirklicht hast? Du hast du eine Vision anderen Menschen mit deinen einzigartigen Gaben zu helfen & die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Aber du weißt nicht so genau wie diese aussehen könnte oder vielleicht denkst schon eine Weile darüber nach, was durch dich in die Welt kommen soll & was du machen könntest & dir fehlen das Fünkchen Mut oder die Ressourcen den Schritt wirklich zu machen?

Natürlich gibt es viele strukturelle Barrieren für Frauen, besonders im Business Bereich. Aber die größere Hürde sind wir selbst.

Das zweite Hindernis ist die Trennung von der größeren Kraft des Lebens.

 

Hindernis Nr. 2       Trennung vom Leben

Wir fühlen, da ist mehr was wir erreichen wollen, aber wir wissen nicht genau, was es sein könnte, wie es aussieht, ganz wir selbst zu sein & damit auch unseren Unterhalt zu verdienen. Das macht es schwer.

Im maskulinen System sind wir gewohnt, ein Ziel zu setzen, einen Plan zu machen, eine Strategie zu entwickeln & dann alles abzuarbeiten, bis das Ziel erreicht ist. Das funktioniert aber nicht mit Bestimmung. Hast du es schon einmal versucht? Ah ja, das Ziel ist, meine Bestimmung zu kennen. Klar und dann eines Tages machen wir nur noch unsere Bestimmung. So geht das nicht. Und weil es nicht funktioniert, zögern wir & fühlen uns schlecht. Denken vielleicht sogar, alle anderen haben ihre Bestimmung, nur ich nicht. Wenn ich nur wüsste, was es ist.

Deswegen brauchen wir eine starke Verbindung zu unserer inneren Weisheit, Intuition & kreativen Kraft.

Als ich meinen Job aufgab, wusste ich nicht, dass ich Coach würde. Ich hatte die Idee, etwas ganz anderes zu machen, als ich bisher gearbeitet hatte. Erst dachte ich Heilkräuter wäre das Richtige. Ich wollte ja die Erde retten. Dann kam die Schoßraumarbeit, Weiblichkeit war auch ein großes Thema dabei. Danach habe ich noch eine Schamanische Ausbildung absolviert. Das hat mich alles sehr inspiriert, aber nichts hat wirklich eingeschlagen. Ich war ratlos. Erst als ich begriff, dass meine gesamte Lebens- & Arbeitserfahrung mich bis hierher gebracht hatte, weil das zu meiner Bestimmung gehört, wurde mir klar, was mein Genie ist & mit welchen Methoden ich es in die Welt bringen kann. Coaching ist für mich die geeignete Methode, meine Bestimmung zu leben.

Das war Wachsen im Tun. Und immer wieder vertrauen & wieder vertrauen, dass ich unterstützt werde vom Universum.

Verstand versus innere Weisheit

Unsere innere Weisheit, unsere Intuition weiß wo es hingeht. Darum brauchen wir die Verbindung. Das Zentrum unserer inneren Weisheit liegt für Frauen im Schoß. Und über ihren Schoß sind Frauen verbunden mit der Erde, mit ihrer Schöpfungskraft & auch mit der größeren Intelligenz des Lebens. Leben entsteht aus dem Schoß der Frau & aus der Erde. Hier liegt unser wichtigstes Kraftzentrum.

Intuition & Schoßraum sind in unserer Kultur nicht sehr hoch bewertet, schon gar nicht wenn es um Entscheidungen im Geschäftsleben oder Arbeitsalltag geht. Wir haben nicht gelernt, unserer Intuition zu folgen, sondern eher dem logischen Denken, einem Plan & einer ausgetüftelten Strategie. Tausende Jahre Unterdrückung der Menstruation & der Frau haben uns kollektiv von diesem Kraftzentrum getrennt. Wir trauen unserer Intuition nicht mehr, zweifeln, ob die Antworten, die wir aus unserem Inneren erhalten richtig sind oder ob’s nicht nur so ein Gefühl ist.

Und deswegen denken wir über unsere Bestimmung nach. Am liebsten wollen wir die Antworten kennen, bevor wir starten, oder? Ich würde gerne wissen, was ist meine Bestimmung, bevor ich irgendetwas mache. Das jedenfalls hab ich eine Zeit lang probiert.

Sehnsucht – unser Potenzial

Aber unsere Potenziale, das was wir als Sehnsucht spüren, die Sehnsucht unseren Lebensunterhalt mit unseren Gaben & ausgerichtet an unseren Werten zu verdienen, ist wie ein Same. Wie der Same einer Rose das Potenzial hat eine Rose zu werden, steckt auch in uns der Same. Doch wir wissen nicht, welche Pflanze daraus wächst. Es gibt viele Möglichkeiten. Vielleicht wird es ja ein Kaktus.

Wir können es nur im Tun herausfinden, indem wir hineinwachsen in das Genie, das wir geboren sind zu sein. Wenn wir verbunden sind mit unserer inneren Weisheit werden sich die Antworten von innen entfalten, wir werden geführt. Darauf können wir vertrauen.

 

Der Shift: Mit Vertrauen ins Unbekannte

Anstatt auf die Antworten auf die immer gleiche Frage zu warten & nichts zu tun, öffne dich für das Nichtwissen & dafür. dass du es herausfindest, indem du anfängst das zu leben wonach du dich sehnst.

Denn Was ist meine Bestimmung? ist eine Frage, mit der du dich im Kreis drehst. Darauf finden wir keine Antwort. Stell die gleiche Frage lieber als offene Frage. Stell eine Frage, die beantwortet werden kann.

Wie wär’s mit: I wonder. Ich mag das englische I wonder. Es schwingt etwas Wunder mit.

Ich weiß es nicht, aber ich werde es herausfinden. Dabei vertraue ich ins Leben & auf die Führung meiner inneren Weisheit & meiner Schoßkraft.

Folgende Fragen können dir helfen:

I wonder, ich öffne mich & frage mich, wie ich herausfinde, was meine Bestimmung ist?

I wonder, ich öffne mich & frage mich, was kann ich tun, um herauszufinden, was meine Bestimmung ist?

Wenn ich mit 100 Sicherheit glauben könnte, das das Universum mich unterstützt, was wäre mein nächster Schritt?

Meditation zum download

Hier bekommst du eine Meditation,
um dich tiefer mit deiner inneren Weisheit zu verbinden.

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Im Workbook findest du Fragen & Übungen, um tiefer in deine Bestimmung zu kommen.

Du bekommst außerdem 2 Meditationen, in denen du angeleitet wirst, dich mit deinen tieferen Wünschen & deiner Zukunft zu verbinden.

Workbook

Bring dein Genie in die Welt: Nicht gut genug?

Bring dein Genie in die Welt: Nicht gut genug?

Bring dein Genie in die Welt

Ich habe nichts Wertvolles zu geben. Ich brauche noch mehr Ausbildungen, um sicher zu sein. Ich bin nicht gut genug.

Das höre ich oft von Frauen, die talentiert sind, gebildet, mit vielen Zusatzausbildungen, die viel Lebenserfahrung & wirklich viel zu geben haben.

Wenn das du bist, dann stehst du vor einem der 3 Hindernisse, die bewusste, selbstbestimmte Frauen zurück halten, ihren einzigartigen Beitrag ins Leben zu bringen.

 

Die 3 großen Hindernisse für deine Bestimmung & wie du sie shiften kannst

Jetzt ist die Zeit für uns Frauen, unsere Weiblichkeit zurück zu holen, sichtbar zu werden & unseren einzigartigen Beitrag in die Welt zu geben. Wir haben die Kraft, wir haben die finanziellen & materiellen Ressourcen für uns selbst einzustehen, unabhängig zu sein & unser Leben zu gestalten, wie wir es uns wünschen. Dank vieler mutiger Frauen, die den Weg bereitet haben, für die Gleichberechtigung von Frauen gekämpft haben, haben wir westlichen Frauen so viel mehr Möglichkeiten als Generationen von Frauen vor uns, als unsere Mütter & Großmütter.

Was also hält uns zurück, genau das zu leben was wir tief innen spüren? 

Geht es dir so? Du hast schon viel erreicht, aber irgendwie hast du das Gefühl, dass du mehr erreichen könntest in deinem Leben als du bislang verwirklicht hast? Du hast du eine Vision anderen Menschen mit deinen einzigartigen Gaben zu helfen & die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Aber du weißt nicht so genau wie diese aussehen könnte oder vielleicht denkst schon eine Weile darüber nach, was durch dich in die Welt kommen soll & was du machen könntest & dir fehlen das Fünkchen Mut oder die Ressourcen den Schritt wirklich zu machen?

Natürlich gibt es viele strukturelle Barrieren für Frauen, besonders im Business Bereich. Aber die größere Hürde sind wir selbst.

Das erste Hindernis ist die Trennung von uns selbst.

 

Hindernis Nr. 1       Trennung von uns selbst

Was uns trennt sind unsere tief sitzenden Überzeugungen über uns, über andere & über das Leben. Ah Glaubensätze sagst du. Nein es ist mehr. Es sind nicht nur Glaubenssätze, sondern wir leben mit diesen Überzeugungen in einer dreidimensionale Matrix. Es ist unsere Weltanschauung. Unsere Vorstellung davon: Wer wir selbst sind, wer oder wie andere (das können im Hinblick auf deine Berufung Kolleginnen,  Klientinnen, Chefs, Geldgeber etc. sein) sind & was wir über das Leben glauben.

Die halten uns in Schach, laufen im Hintergrund ab, unbewusst, kommen hoch, wenn wir ins Unbekannte gehen. Wir denken sie nicht nur, sondern wir fühlen sie & handeln entsprechend. Und genau damit produzieren wir Beweise, dass uns glauben lässt, sie seien wahr.

Die Überzeugungen der meisten Frauen

Ich bin nicht genug
Ich bin allein
Ich bin unsichtbar

In der Welt, in der ich nicht genug bin, wertschätzen andere nicht, was ich zu geben habe. Und deshalb kann ich nicht erfolgreich sein, egal was & wieviel ich tue.

Ich kann von allen 3 ein Lied singen. Ich war 8 Jahre Geschäftsführerin, gebe seit 14 Jahren Diversity Trainings & habe mich dennoch jahrelang nicht getraut auf großen Veranstaltungen zu sprechen. Ich dachte immer, was ich zu sagen habe, sei nichts wert. Andere können es sowieso besser ausdrücken. Und das schlimmste daran. Es war mir nicht einmal bewusst. Ich dachte, ich sei eben so, schüchtern & wenn mich niemand fragt, dann ist meine Meinung eben auch nicht wichtig. Wenn sie meine Meinung wissen wollen, dann müssen sie mich schon fragen.

Fixed Mindsets

Das Problem daran ist, es sind fixe Standpunkte, fest & unbeweglich. Weil die Welt unfair ist, andere nicht wertschätzen, was ich zu geben habe, werde ich niemals erfolgreich sein. Und klar ist auch: Ich habe nichts wertvolles zu geben, sonst würde mich schon jemand entdecken. Und wenn das nicht passiert, dann ist das der Beweis für meine Überzeugung.

Aber Leben passiert uns nicht, sondern antwortet auf uns. Die Überzeugungen, haben wir uns zu einem früheren Zeitpunkt unseres Lebens angeeignet. Damals haben sie Sinn gemacht, waren vielleicht wichtig für unser Wohlbefinden oder sogar für unser Überleben. Aber jetzt regieren sie uns, ohne uns zu nutzen. Unbewusst. Das ist wichtig zu verstehen, weil uns das machtlos macht. Wir agieren aus alten Geschichten, die wir für wahr halten.

Tatsache ist, wir lernen nicht, wir sind nicht bereit zu lernen, wir sind nicht bereit uns zu bewegen. Warum auch, wenn die Welt so ist, wie sie ist. Warum sollte ich mich anstrengen? 

Kollektive Erfahrung

Wir erleben & fühlen diese Überzeugungen persönlich & sie fühlen sich ganz indiviuell an. Aber sie sind es nicht. Millionen Frauen haben sie. Sie sind durch patriarchale Machtstrukturen im kollektiven Bewusstsein bis heute verankert. Festgeschrieben durch Rollenbilder, Familienstrukturen, im Schulsystem, in Bildungsinstitutionen, in Arbeits- & Organisationsstrukturen, in der Medizin, in Religionen, ja sogar in fast allen spirituellen Traditionen. Sie sind über Generationen reproduziert & gefestigt worden. Selbst wenn wir persönlich heute nicht mehr traditionellen Rollenbildern entsprechend leben, wirken diese kollektiv auf uns.

Und genau deswegen können wir sie nicht so einfach loswerden. Wir halten sie unbewusst durch unser Denken, Fühlen & Handeln am Leben. Aber deshalb ist es auch umso wichtiger, dass jede Frau sich davon löst. Das hebt das kollektive Bewusstsein.

Aber auf Grundlage dieser fixed Mindsets, dieser selbstabwertenden Überzeugungen ist es schwer unsere Vision zu schaffen. Denn jedes Mal, wenn wir etwas wagen halten sie uns zurück. Aber unsere Bestimmung liegt definitiv außerhalb unserer bekannte Pfade, denn sonst wüssten wir, dass wir sie leben.

Die Gute Nachricht
Die Überzeugungen sind nicht wahr, auch wenn sie sich so anfühlen, weil wir sie unbewusst wieder & wieder bestätigen.

Der Shift

Was wir brauchen ist ein wachstumsorientiertes Mindset. Ich gehe raus, ich zeige mich, ich probiere aus & finde heraus, wie andere darauf reagieren. Ich bin ein imperfect work in progress. Ich lasse mich auf feedback ein. Ich lerne & werde besser.

Ich lerne die alte Geschichte zu halten. Wenn du wahrnehmen kannst, dass eine Überzeugung in dir auftaucht, dann halte an, spüre hinein. Wo sitzt sie in deinem Körper. Nimm wahr. Atme hinein. Gibt ihr Aufmerksamkeit. Was wir bewusst wahrnehmen, kann sich verwandeln.

Die tiefere Wahrheit         Was ich zu geben habe, ist wertvoll.

Und in dieser Wahrheit stehen bedeutet       Ich übernehme die Verantwortung dafür, dass meine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Visionen bekannt werden.

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Daya Nalini Gudermuth

Liebe Leserin,

Wenn du mir deine Meinung & Erfahrungen mit deinen Hindernissen oder deine Fragen in den Kommentar schreibst, freue ich mich sehr!

Herzensgruß

Nalini

Coach & Mentorin für Frauen Empowerment | Diversity-Expertin | Interkulturelle Trainerin | Autorin | Ethnologin

Warum wir die feminine Kraft in uns stärken müssen

Warum wir die feminine Kraft in uns stärken müssen

Reicht es nicht einfach Mensch zu sein? Wurde ich einmal gefragt. Wir sind doch alle Menschen.

Ja & nein würde ich antworten. Ja es reicht einfach Mensch zu sein, wenn beide Energien – maskuline & feminine in uns selbst, in unseren Beziehungen & auch in unseren gesellschaftlichen Strukturen ausbalanciert sind. Dann reicht es einfach Mensch zu sein. Und wie schön wäre es, wenn wir alle einfach Mensch in unser Einzigartigkeit sein & die Vielfalt in unseren Beziehungen & Arbeitswelten wertschätzen könnten & respektiert würden.

Das ist jedoch nicht der Fall in unserer Zeit. Heute sind die maskulinen Kräfte um ein Vielfaches stärker als die femininen – in Männern & Frauen, in allen Bereichen & in fast allen Gesellschaften.* Und das hat Auswirkungen auf uns & unsere Möglichkeiten als Frauen.  

 

Als junge Ethnologin in der Vorbereitung zu meiner Feldforschung in Mittelindien mit meinem damaligen Professor verkündete dieser mir: „Sie können dann für Paul** (mein Kommilitone, der mit mir zur Feldforschung ging) kochen. “Momentmal, dachte ich, was wird denn hier gespielt? Wie sieht mich mein Professor, der mich eigentlich unterstützen sollte? Damals war ich einfach nur geschockt. Erst später, nachdem ich mich intensiv mit Diskriminierung beschäftigt hatte, verstand ich, dass dies der persönliche Ausdruck von struktureller Ungleichbehandlung von Frauen an Universitäten war. Es war eines von vielen Malen, in denen mich das System spüren ließ, dass ich als Frau weniger wert bin & nicht in gleichen Maßen gefördert werde, wie meine männlichen Kommilitonen.

Ich spürte innerlich, dass ich mich als Frau mehr anstrengen musste, bessere Leistungen bringen musste, meinen Wert mehr unter Beweis stellen musste, als meine männlichen Kommilitonen. Das zeigte sich dann auch im Verlauf der Feldforschung & in den Jahren danach.

Dazu kam meine spirituelle Ausrichtung. Schon bevor ich das 1. Mal nach Indien fuhr, hatte ich meditiert, Schwitzhütten besucht, mich mit schamanischer Weltanschauung beschäftigt.

 

Ich war anders orientiert als die meisten meiner Kommiliton*innen & definitiv als meine Professor*innen & Dozent*innen. Mich interessierte nicht nur die Kultur, sondern ich wollte verstehen & fühlen, was Menschen in anderen Kulturen erleben. Gleichzeitig war ich nicht bereit mein Privatleben für eine Karriere in der Uni mit höherem Aufwand als Männer zu opfern. Also brach ich mein Promotionsvorhaben ab, verließ die Uni & schuf mir eine Halbtagsstelle in der Flüchtlingsberatung. Das entsprach meinen Interessen & gab mir gleichzeitig die Freiheit viel Zeit mit meinem kleinen Sohn zu verbringen. Die Bindung zu meinem Sohn war mir wichtiger als Karriere. Aber es hat mich einiges gekostet – Ansehen, Karriere an der Uni & nicht zuletzt gutes Einkommen.

 

Das Machtparadox von Frauen

Frauen haben viel erreicht in den vergangenen 140 Jahren, seit Frauen 1895 in den Universitäten zugelassen wurden. Viel hat sich verändert in den letzten 3 Jahrzehnten dank der Feministischen Bewegung. Frauen sind heute in allen Bereichen der Gesellschaft – Wirtschaft, Politik, Gesundheit, Lehre, Forschung, ja sogar in der Raumfahrt – präsent.

Doch trotz gesetzlich verankerter Gleichberechtigung stoßen Frauen weiterhin an strukturelle Barrieren. Sie verdienen noch immer durchschnittlich 21 % weniger als Männer auf gleicher Bildungsebene & Beruf. Tätigkeiten & Berufe, die als „weiblich“ gelten, haben gesellschaftlich geringeres Ansehen & werden geringer vergütet. Frauen sind zahlenmäßig noch immer unterrepräsentiert in hohen Positionen. In Führungspositionen sind bis heute nur zu 30% vertreten, auf der Vorstandebene nur zu 3%. Das ist strukturelle Diskriminierung gegenüber Frauen, die sich auf die persönlichen Überzeugungen über sie selbst, über andere & über das Leben niederschlagen.

Dennoch, haben Frauen heute, zumindest in der westlichen Welt, alle Chancen ein außergewöhnliches Leben zu führen & an der Gestaltung der Zukunft unserer Welt mitzuwirken. Das spüren wir, oder? Wir haben das Gefühl, dass wir viel mehr erreichen können, als unsere Mütter & Großmütter. Diese innere Stimme, die uns ruft, unsere Träume zu verwirklichen, unsere Gaben in die Welt zu bringen, hörst du sie? Und glaubst du auch, dass dies der Moment ist?

Was hält uns bei all dieser Möglichkeiten zurück?

Wir spüren dieses Potenzial in uns & wir fühlen uns mächtig & kraftvoll, all diese Möglichkeiten auszuschöpfen. Und gleichzeitig fühlen wir uns machtlos, die Dinge zu erschaffen, nach denen wir uns am meisten sehnen. Warum ist das so? Was hält uns zurück? 

Hier ist die Antwort.

Frauen haben das gesellschaftliche Machtungleichgewicht verinnerlicht. Dabei haben sie verschiedene Strategien entwickelt, ihre eigene Position darin zu finden. Die einen haben darauf fokussiert, das maskuline Machtsystem zu manövrieren & erfolgreich Karriere zu machen. Andere Frauen, wie ich, haben diese Option abgelehnt, ihre spirituelle Seite oder ihre familiären Bindungen gestärkt & dafür ihre Karriere & ihren wirtschaftlichen Status geopfert. Beides sind verschiedene Reaktionen auf das maskuline Machtsystem, in dem die Potenziale von Frauen nicht vollständig wertgeschätzt & gefördert werden.

Inzwischen zeigt die Forschung, dass auch die Frauen, die es in die oberen Führungsebenen geschafft haben, erfolgreich Unternehmen leiten, häufig unzufrieden sind & nach Jahren erfolgreicher Karriere aussteigen. Nicht weil ihnen die Arbeit keinen Spaß macht, sondern weil sie merken, dass ihre Werte, ihre Ideen nicht mit dem übereinstimmen, was das Unternehmen von ihnen verlangt. Sie haben andere Führungsstile als Männer, werden häufig weniger ernst genommen, da sie anders kommunizieren als Männer. Sie können ihre Kompetenzen in den männlichen hierarchischen Strukturen nicht zu 100 % einbringen & werden unzufrieden. Viele machen sich selbständig oder gründen eigene Unternehmen.

Frauen sind nicht weniger klug, nicht weniger leistungsfähig, nicht weniger durchsetzungsstark als Männer. Im Gegenteil, mehr Frauen als Männer schließen die Universität ab. Mehr Frauen erarbeiten heute das Familieneinkommen.

Frauen leben heute in einem Machtparadoxon

Einerseits haben sie alle Möglichkeiten, können selbst entscheiden, was sie mit ihrem Leben tun wollen, treten raus aus alten Rollenmustern, anderseits sind sie gebremst von inneren Zweifeln & mehr oder weniger bewussten Gefühlen von Minderwertigkeit. Das geht erfolgreichen Frauen nicht anders als weniger erfolgreichen Frauen. Das ist nicht angeboren, sondern erlernt.

Die gesellschaftlichen Barrieren wirken auf Frauen. Frauen sprechen ihre Gedanken aus, wenn sie zu 85% sicher sind, das diese wertvoll sind & beitragen. Männer sprechen, wenn sie 25% sicher sind. Frauen bewerben sich auf eine Stellenanzeige, wenn sie von sich glauben, dass sie 80% der geforderten Voraussetzungen erfüllen. Männer tun dies bei 20%.

Wer glaubst du, bekommt in den meisten Fällen den Job? – Richtig, der Mann. 

Das habe ich wieder & wieder erlebt. Dahinter steckt nicht unbedingt böser Wille oder gar die Absicht zu diskriminieren.

Auch wenn behauptet wird, die Entscheidungen fallen entsprechend des Anforderungskatalogs und der nachgewiesenen Kompetenzen der Bewerber*innen, stimmt das nur zum Teil. Entscheidungen werden auf Grundlage (meist) unbewusster Vorannahmen getroffen.

Statistiken zeigen, Männer stellen Männer ein.

 

Gesellschaft in Balance

Frauen stehen vor 2 Barrieren

1. der strukturellen Barriere – maskuline Dominanz & Werte in strategischen Positionen &

2. der persönlichen Barriere – geringes Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten & Kompetenzen, oft einhergehend mit einem tiefsitzenden Gefühl von Wertlosigkeit..

Das macht es so wichtig, dass die feminine Kraft & sog. feminine Werte in uns allen – unabhängig davon, welchem Geschlecht wir uns zuordnen – gestärkt werden, um eine Balance in das gesellschaftliche Machtungleichgewicht zwischen den Geschlechtern zu bringen.

Frauen benötigen dabei andere Unterstützung als Männer. Frauen müssen sich individuell ihren Selbstwert, ihre Kompetenzen & Fähigkeiten aneignen, so dass sie mit der gleichen Sicherheit auftreten können wie Männer und dabei gleichzeitig ihre weiblichen Energien nicht verneinen, sondern kraftvoll bejahen.

Im Frauenkraft Coaching unterstütze ich Frauen, sich ihrer einzigartigen Talente und Kompetenzen sowie ihrer weiblichen Kraft voll bewusst zu werden und ihre Träume daraus zu verwirklichen.

Gesellschaftspolitisch müssen die den Kompetenzen zugeschriebenen maskulinen & femininen Werte ausbalanciert werden. Soziale Kompetenzen sog. Soft Skills müssen fachlichen Kompetenzen sog. Hard Skills mindestens gleichwertig gewichtet werden.

Das wäre schonmal eine gute Grundlage, damit wir einfach Mensch sein können. Wie kraftvoll wäre das für uns alle. 

 

* Ich sage fast aller Gesellschaften. Denn es gibt sie noch die sogenannten Matriarchate. In diesen Gesellschaften haben nicht etwa Frauen die Oberhand – wie uns das männliche Gelehrte gerne weismachen wollen. Nein, hier sind die Kräfte ausgeglichen. Dass das so ist, zeigt die – in der Wissenschaft nicht sehr beliebte – Matriarchatsforschung.

** Name geändert

Foto by Joel Muniz. unsplash.com

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Daya Nalini Gudermuth

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Herzensgruß

Nalini

Coach & Mentorin für Frauen Empowerment | Diversity-Expertin | Interkulturelle Trainerin | Autorin | Ethnologin